Multivisions-Shows

 

Schon als kleiner Junge unterlag ich der Faszination des Fotografierens. Leider ist es mir nicht mehr möglich all die Kameramodelle aufzuzählen welche ich schon in meinen Händen hielt. Geblieben sind zigtausende von Bildern und Eindrücke. Hatte ich mich früher darauf gefreut im Familienkreis meine Dias präsentieren zu dürfen, so wurde diese Freude sehr schnell durch das "Einschlafen" vor allem der älteren Gäste getrübt. Auch die unzähligen Alben verstauben in den schwer beladenen Regalen und warten darauf digitalisiert zu werden – ein neues Zeitalter hat nun auch für mich Einzug gehalten.

 

In Form von meinen Multivisions-Shows versuche ich die heutigen Zuschauer zu fesseln und an meinen Abenteuern und Erlebnissen teilhaben zu lassen. Seit 2018 arbeite ich mit dem professionellen Multivisions-Programm von m.objects, so dass es mir noch besser gelingt Bilder, Videos und Musik miteinander zu verschmelzen.

 

Die Vorträge dauern in der Regel ca. 90 Minuten plus einer kurze Pause, falls es gewünscht wird. Folgende Vorträge kann ich anbieten:

 

 

 

NEPAL – Auf dem Millennium-Trek ins Herz der Annapurna

 

Umrahmt von Bergen, so lieblich und schön...! So wird Kufstein im Lied besungen. Die Steigerung davon trifft auf das Annapurna Sanctuary zu. Inmitten von Sechs-, Sieben und einem Achttausender Bergriesen liegt in einem Talschluss, auf 4140 Metern, das Annapurna Base Camp. Der Vortrag beschreibt die Schönheit dieser Wanderung durch Reisfelder, Bambus- und Rhododendronwälder, autofreien Bergdörfern und vorbei an tosenden Wasserfällen. Die Aussichtsberge Poon Hill und Sarangkot sind genauso im Programm wie die Königsstätte im Kathmandutal. Der Abschluss findet bei meinen Bekannten, den Sadhu von Pashupatinath und einer lebenden Göttin statt.

 

 

 

JAKOBSWEG – eine Pilgerwanderung durch das Liebliche Taubertal

 

In dreizehn Etappen stelle ich in diesem Vortrag die Schönheit des Taubertals mit Flora und Fauna vor. Die Wege orientieren sich an den alten traditionellen Pilgerstraßen und werden von Kunstwerken rund um den heiligen Jakobus begleitet. Beim Besuch von historischen Altstädten, Burgen, Klöstern und Schlössern erhält der Zuschauer Einblick in die sehenswerte Vergangenheit des Lieblichen Taubertals. Neben Sagen und Legenden kommt auch die Kulinarik nicht zu kurz. Letztendlich fließen Sequenzen des Camino Frances und die aktuellen Pilgerstatistiken von Santiago de Compostella mit ein.

 

 

 

KILIMANDSCHARO – von den Big Five auf das Dach Afrikas

 

Über die tierreichen Nationalparks wie z.B. der Ngorongoro-Krater und die Besteigung des 4565 m hohen Mount Meru akklimatisierte ich mich auf die Besteigung des Kilimandscharo, mit 5895 m der höchste Berg Afrikas und einer der Seven Summits. Die von mir ausgesuchte, wenig frequentierte Rongai-Route ist nur mit Zelt machbar und führt durch alle fünf Vegetationszonen stetig bergauf. Mit Guide, Koch und fünf Trägern folge ich dem Erstbesteiger Hans Meyer, der den Gipfel am 6. Oktober 1898 erstmals erklomm. Der Vortrag zeigt Flora und Fauna, erzählt aber auch von den Strapazen und dem einmaligen Erlebnis des Sonnenaufgangs am Gipfel.

 

 

 

NEPAL – von 80 auf 8000

 

Dieser Vortrag führt von der Ebene des Terai zu den heiligen Städten der Achttausender Manaslu und Annapurna. Die Stationen Kathmandu, Janakpur, der Dschungel des Chitwan Nationalparks und der heilige Ort Devghat sind ein Stück des Weges gen Osten. Hier liegen Lumbini, der Geburtsort Buddhas und Nepalganj, das Zentrum im Osten Nepals an der Grenze zu Indien. Zum Tempel von Manakanama kommt man mit der einzigen Seilbahn Nepals, ehe Gorkha erreicht wird, bekannt durch seine tapferen Soldaten in den Armeen des Commonwealth. Ab hier erfolgt die Umrundung des Manaslu mit 8.156 m um anschließend gleich auf dem Annapurna Circuit die Annapurna mit 8091 m zu umrunden. Am höchstgelegenen See der Welt, dem Tilicho-See musste ich wegen schlechtem Wetter umkehren ehe der Heilige Ort Muktinath auf knapp 400 m erreicht wurde. Muktinath wird von Buddhisten und Hinduisten gleichermaßen verehrt.

 

 

 

NEPAL – das Terai

 

Das andere Nepal liegt im Süden gen Indien. Obwohl 40 % des Landes über einer Höhe von 3000 m liegt, kommt der tiefste Punkt im Terai auf lediglich 70 m und obwohl das Terai nur 14% des Landes ausmacht leben dort knapp 50 % der Bevölkerung. Die Reise beginnt in Janakpur, der indischsten Stadt Nepals und die Einzige welche an einer 29 km langen Eisenbahnlinie liegt. Im Chitwan Nationalpark kann der Besucher mit viel Glück Tiger zu Gesicht bekommen oder einem Nashorn über den Weg laufen. Während der heilige Ort Devghat für seine Verbrennungsrituale bekannt ist, feiert man Lumbini als den Geburtsort Buddhas. Im Osten Nepals an der Grenze zu Indien, liegt Nepalganj, ein unwirtliches Handelszentrum und Durchgangsstation zu den Gebirgsdörfern im östlichen Himalaya. Wie gesagt das unbekannte Nepal.

 

 

 

MUSTANG – das verbotene Königreich

 

An der Grenze zu Tibet gelegen hat sich dieses vergessene Tal seine tiefe religiöse Verbundenheit zum tibetischen Buddhismus erhalten. Bei meiner ersten Reise war die Straße zur Hauptstadt Lo Manthang noch im Bau und man kam nur zu Fuß auf einem beschwerlichen Weg dorthin. Nur ca. 3000 Touristen verlaufen sich jedes Jahr nach Mustang, der größte Ansturm ist während dem Tiji-Fest. Bizarre Felsformation, unberührte Natur und die unverfälschte Freundlichkeit der Bevölkerung wiegen die Strapazen bei weitem auf. Inzwischen ist Mustang in Nepal eingegliedert, aber der König und die königliche Familie genießen immer noch hohen Respekt. Ich hatte das Glück und konnte den Kronprinzen interviewen und dem König meinen Bildband der ersten Reise übereichen. Faszination pur.

 

 

In Vorbereitung:

 

Tibet – Klöster, Ruinen und die Umrundung des heiligen Berges Kailash

 

E 5 – Eine Fernwanderung von Konstanz nach Verona, durch das Herz der Allgäuer Alpen